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Die Liebenden in der U-Bahn - nach J. Tardieu
Facettenreich präsentiert von der Mittelstufe unter Elke Sandler
"Komisches Ballett ohne Tanz und ohne Musik" nannte Jean Tardieu sein Stück Die Liebenden in der U-Bahn..
Die 21 Jugendlichen aus der Mittelstufe (Klasse 7 bis 10) machen aus dem Kommen und Gehen in der U-Bahn einen Tanz von Sehnsucht, Verlorensein und Ahnungen
des Glücks. Sie zeigen Menschen, die zusammen sind und doch allein, jeder auf der Suche nach dem Glück, nach dem Du, oder doch vielleicht mehr
nach dem eigenen Ich, bevor sie sich verlieren, trennen und jeder wieder allein weitergeht.
In den 70 Minuten, die der Wirbel von Bewegung und Liebe, Tanz und Streit, Brutalität und Gefühl, realistischem Mitteilungsbedürfnis und stummer
Sprachlosigkeit dauert, zogen die jugendlichen Spielerinnen und Spieler die Zuschauer in den Bann durch ihre absolut echte und stimmige Darstellung ihrer
Seelenlage, ihrer Krisen und Ausgelassenheiten, protziger Wichtigtuerei und unbekümmerten Kindheitsresten, teilweise mit selber entwickelten Texten und Szenen.
Gut abgestimmte Licht- und Ton-Regie verschmolzen die Einzelszenen zu einem belebten Ganzen.
Ein überzeugendes Dokument unserer Zeit - beherzt und erfrischend, kurzweilig und ideenreich präsentiert!

Frohes Wiedersehen und viel Erfolg beim 54. Theaterfestival der Bayerischen Gymnasien am 26. Juli in Unterschleißheim!
gh/E.S.
Letzte Änderung dieser Seite: 09.07.2010 22:21:09 Uhr
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