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Festakt zum Schuljubiläum
Es herrschte Jubelstimmung: Ein glänzender Festredner (Wolfang Zeitler, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Bayerischen Eliteakademie) nach einer am historischen Faden elegant geknüpften Begrüßungsrede (OStD Franz Lettner) eingerahmt von szenischen Darstellungen und einem Instrumentalquartett, dann ein für Auge und Magen üppiges Büffet (Klosterküche; aufmerksam serviert von den 11ten Klassen, vor allem 11a mit Herrn Regenfelder) mit viel Zeit zu Gesprächen, schließlich der Ohrenschmaus der Serenade des Orchesters im Innenhof bei sommerlichen Abendtemperaturen. "Ein rundum gelungener Abend", so urteilten viele über die stimmungsvolle Feier zum Schuljubiläum.
Dieser Abend war gedacht für die offiziellen Festgäste aus Kirche, Stadt, Schule, Kultur, Bezirks-, Land- und Bundestag, sowie für die verschiedene Vertreter der ganzen Schulfamile: Kollegen, Elternberäte, Kollegstufe, Klassensprecher und Schülerzeitung.
In seinem Festvortrag mit dem Thema "Wie Bildung glücken kann" setzte sich der Festredner sachkundig fundiert, engagiert und doch erfrischend geistreich-locker, mit der Frage auseinander, ob die Grundannahmen der derzeitigen Diskussion um Bildung und Schule (Stichwort PISA) wirklich zu einer Verbesserung der Zukunfts-Chancen unserer Jugend und der Gesellschaft führen können.
Das mehr und mehr geforderte anwendungsbezogene Wissen, einhergehend mit früher Spezialisierung, beraube uns in seiner kurzsichigen Gegenwartsfixiertheit des breiten Bildungsfundaments, das wir gerade im Hinblick auf die notwendige Flexibilität in der heutigen und künftigen Berufswelt und zur Lösung der drängenden Probleme unserer Gesellschaft für die Zukunft benötigen.
Als positiven Gegenpol stellte Zeitler im letzten Teil seiner Rede die Rolle des Wohlwollens in der Erziehung heraus, wobei Wohlwollen durchaus nicht als Nachgiebigkeit zu interpretieren sei, sondern als eine auf das tatsächliche Wohl der Jugend bedachte klare und konsequente Linie im Interesse einer positiven Perspektive - eben als Bildung, die sich, im Nachhinein, als geglückt herausstellt.
Einen kleinen Auszug und die komplette Rede zum Download finden Sie hier.



Zeno Alt (*1966)
Höhere Bildung
A. Grundwissen
Iller Lech Isar - Sinn
drei und vier ist - Liebe
B. Aufbauwissen
Bube Dame König - Hass
e ist gleich emm ze - Verrat
C. Reifeprüfung
Wer sucht, der findet,
wer anklopft, dem wird - Autobahn
Die Würde des Menschen ist - hundertachtzig
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Arnfrid Astel (*1933)
Schulplicht
Der gesunde
Menschenverstand.
Da steht er.
Auf allen Vieren.
Rechnen und Schreiben
lernen, um Rechnungen
schreiben zu lernen.
Drunter und drüber
auf dem Schlachtfeld.
Aber in Reih und Glied
auf dem Heldenfriedhof.
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Alle Aufnahmen: H. Paulic.
Letzte Änderung dieser Seite: 08.07.2005 21:00:55 Uhr
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