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GUS
Anfang des neuen Jahrtausends war die ehemals mächtige Sowjetunion eine Supermacht am Abgrund. Gespalten von Gorbatschow, in die Armut getrieben von Jelzin, zerrüttet in einzelne Republiken, mit hoher Umweltverschmutzung, Korruption und hochmodernen Atom-U-Booten, für die nun das Geld fehlte.
In diesem Land steckten viele Probleme; Es hat zwar einen weit höheren Lebensstandard als China oder Südamerika, aber war doch nicht mehr in der Lage, wirtschaftlich bzw. militärisch den USA oder der EU Paroli bieten zu können, und so schien das glorreiche Russland einem schleichenden Ende entgegenzudriften, bis ein Mann unter dubiosen Umständen mit Hilfe des KGB an die Macht kam: Präsident Grigorij Grigorejewitsch Frey!!!
Hier ein Kommentar des Präsidenten über sein Lebenswerk:
"Ich übernahm ein von Korruption gebeuteltes Land, das nach zehn Jahren Niedergang von den USA und der EU mehr den je bedroht wurde, und so setzte ich alles daran, die Sowjetunion wieder ihrer Rolle als friedliche Weltmacht zuzuführen.
Außenpolitisch hatte unser Land erste Erfolge mit der Schaffung der "eurasischen Wohlstandssphäre", die aus der UdSSR, West- und Ost-Europa sowie China bestand.
Wirtschaftlich halfen uns unsere westeuropäischen Genossen mit der Zahlung von großzügigen Darlehen, mit denen sie nebenbei ihren eigenen Staat zugunsten des großen Russland ruinierten, was unter anderem an dem russischstämmigen Wirtschaftsminister Europas: Alexandrow lag. Von unseren chinesischen Volksgenossen bekamen wir günstiges Getreide; manche Kritiker sagten, wir hätten unsere Verbündeten ausgenutzt, aber ich meine, dass wir alle Mittel in friedliebendem und völkerverbindendem Sinn verteilt haben.
Wie auch immer, jedenfalls waren unsere großzügigen Verbündeten nicht ganz unschuldig daran, dass die UdSSR am Ende wirtschaftlich wieder fast mit den faschistischen Amerikanern gleichgezogen hat.
Besondere Bedeutung genoss während meiner Amtszeit der Ausbau der glorreichen roten Armee. Glücklicherweise standen uns schon zu Anfang die modernsten und meisten Atom-U-Boote sowie die größte Luftwaffe und Panzerarmee zur Verfügung, was mir persönlich aber noch nicht reichte.
Als besonderer Glücksfall erwiesen sich die weltweiten Abrüstungsgespräche, bei denen alle anderen ihre Atomwaffen abrüsteten, ich sogar von dem stumpfsinnigen US-Präsidenten Geld zur Abrüstung bekam, was ich natürlich sofort in neue U-Boote umsetzte.
Dabei hätte er doch nach 50 Jahren kaltem Krieg wissen müssen, das man uns und den Chinesen nicht trauen kann ,aber wie man bei uns zu Hause sagt: Was Lenin nicht lernt, lernt Stalin nimmermehr.
Letztendlich konnte ich mit meinem Atomwaffenmonopol eine Politik der Stärke verfolgen und die Herrschaft der US-Imperialisten brechen. Da diese leider nicht nachgaben, drohten im letzten Jahr die ersten Interkontinentalraketen von meinen U-Booten der Smirnov-Klasse aus auf alle größeren Städte der USA."
Letzte Änderung dieser Seite: 25.07.2005 11:24:57 Uhr
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