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1. Jahr (6.12.2004)

Der Tag begann mit einer Sensationsmeldung: China und GUS(Gemeinschaft unabhängiger Staaten) verbündeten sich und die sogenannte "Großsowjetunion" entsteht. Die Versuche Arabiens, sich diesem Bündnis anzuschließen, scheiterten. Das Problem dieses Bündnisses: China und GUS besitzen im Gegensatz zu Arabien Atomwaffen, weshalb Experten nun einen Krieg als Folge der Zwiespältigkeiten zwischen Arabien und der Großsowjetunion befürchteten.

Die Reaktionen auf die Gründung der Großsowjetunion waren unterschiedlich: Japan fühlte sich extrem bedroht und reagierte mit einem Bündnis mit Asien und der USA. Die restlichen Staaten allerdings sahen ihre einzige Chance im Aufrüsten. Ein regelrechtes Wettrüsten war die Folge. Ozeanien allerdings, dessen pazifistische Einwohner auf ihrem kleinen, ringsum vom Meer geschützten Ländlein von einer Wolke der Naivität umgeben waren, beteiligte sich nicht am Aufrüsten und plädierte für eine friedliche Lösung.

Afrika litt unter extremen Mangel an Nahrungsmitteln und rief zu Spenden auf. Diesem Aufruf folgten allerdings nur wenige Länder und die Spenden reichten letztendlich nicht.

Westeuropa schockte mit der Nachricht, das Chemiewaffenübereinkommen und den Atomwaffensperrvertrag kündigen zu wollen.

Die Großsowjetunion trat zum Ende dieses Tages wieder an die Öffentlichkeit und verkündete, sich nun auch um ein Bündnis mit Ost-und Westeuropa zu bemühen.

2. Jahr (7.12.2004)

Dieser Morgen begann gleich mit Sorgen: West-/Osteuropa, GUS und China verbündeten sich (=> Ostbündnis). Dies löste bei allen restlichen Staaten große Besorgnis aus. Sie wießen aus auf die Verletzung des NATO-Bündnisses hin. Das Ostbündnis hingegen hatte selbst große Schwierigkeiten, sich nach außen hin stark zu geben, da Osteuropa mit Terroristen im eigenen Land zu kämpfen hatte. Diese Terroristen drohten mit Attentaten durch schmutzige Atombomben, wenn sich Osteuropa weiterhin nach osten orientiere.

Osteuropa hoffte, seine innere Ruhe durch die Berwerbung zur Austragung der Fußball-WM wieder herstellen zu können. Dabei stellte sich Südamerika als der größte Konkurrent heraus. das Ostbündnis trat gegen Mittag an die Öffentlichkeit und versuchte, die Ängste im Sicherheitsrat zu beseitigen. "Wir hatten und haben nicht die Absicht, andere Staaten anzugreifen. Das militärische Bündnis dient nur zur Absicherung." Man einigte sich eine Abrüstung Chinas, deren Kosten Japan, China und Westeuropa teilen.

Asien überraschte mit einer Bewerbung zur Fußball-WM.

Die GUS beendete diesen Tag wieder mit einer Schockmeldung: "Wir planen einen Atomkrieg!" So sprach der Führer der GUS Grigorij Gregorejewitsch Frey. Beweise? Die GUS weigerte sich vehement, die 12 Nuklearwaffen abzurüsten.

3. Jahr (8.12.2004)

"Wir werden solange unsere Guerillaeinheiten einsetzen [...] bis unserer Forderung, der Gleichberechtigung der städtischen und ländlichen Bevölkerung, nachgegeben wird." Mit dieser Ankündigung vertrieb Asiens Oppositionsführer die gute-Morgen-Laune der Regierung von Asien. Auch in Südamerika spitzte sich die Lage zu: Experten warnten vor einer Verarmung. Die südamerikanische Regierung hatte Probleme mit dem Erhalt des Lebensstandards.

Afrika wurde immernoch von Unruhen geplant. Zu allem Übel trieben nun auch noch afrikanische Guerillaeinheiten ihr Unwesen. Osteuropa reagierte [als einziges!!!-> Lob der Redaktion ;)] und schickte Afrika konventionelle Luftstreitkräfte zum Auffinden dieser Guerillaeinheiten. Den Abschluss des Tages stellte das WTO-Treffen. Hier sorgte die USA noch einmal für Überraschungen: Sie hatte das Wirtschaftsmonopol und setzte so wahnsinnige Wucherpreise durch.

4.Jahr (9.12.2004)

"Das ist Ihre Welt, machen Sie weiter."

Das vierte Jahr begann ganz friedlich. Dann aber meldete sich der Präsident von Lateinamerika zu Wort und erklärte einer verblüfften Weltöffentlichkeit man habe den UNO-Gerneralsekretär ermordet und die Weltbank überfallen. Dazu habe man sich mit dem Rest der Welt verbündet, zu dem einzigen Zweck die USA in ihre Schranken zu verweisen. Und sei die USA nicht willig, so müsse man leider Gewalt anwenden. Das erbeutete Geld der Weltbank werde ausschließlich zu caritativen Zwecken verwendet. Um dies zu unterstreichen, erklärte der 1. Generalsekretär der GUS Grigorij Gregorejewitsch Frey er setze die "lieben Faschisten" darüber in Kenntnis, dass zahlreiche Langstrecken-Raketen der Smirnoff-Klasse auf die wichtigsten Städte der USA gerichtet seien. Die Welt stand am Abgrund.

MITTAGSPAUSE

Von 13.30 Uhr bis 13.50 Uhr tagte eine Krisenkonferrenz, in der sich die vereinigten Staaten GEGEN die USA bereit erklärten auf den atomaren Holocaust zu verzichten, wenn 1. die Weltbank, die sie bereits besetzt hatten, einem weltweiten Schuldenerlass zustimmen und jeder Staat 20 Euro Zuschuss bekäme 2. ein humanitärer Weltfond sollte gegründet werden 3. die USA sollte atomar völlig abrüsten und nur noch konventionelle Defensiv-Waffen besitzen 4. das Ganze sollte vom Papst, der sich als wiedergeborener UNO-Generalsekretär entpuppte, überwacht werden.

In den anschließenden Gesprächen erklärte der Präsident der USA er werde die Forderungen NICHT erfüllen, denn alle anderen Staaten hätten bereits im ersten Jahr weitreichende Friedens- und Nichtangriff-Pakte unterzeichnet, die nun eklatant gebrochen wurden. Er nehme es billigend in Kauf, dass bei einem Erstschlag eine amerikanische Großstadt vernichtet würde, jedoch anschließend werde er ohne Pardon sein eigenes reichhaltiges Atomwaffenangebot einsetzen. Die Weltgemeinschaft meinte er solle doch nicht so sein, doch der Präsident der Vereingten Staaten erklärte, das sei ihm egal: "Pacta sunt servanda."
Glücklicherweise neigte sich die Zeit dem Ende zu und der Papst bzw. der Generalsekretär bzw. der Jugendoffizier brach das tödliche Spiel ab und eröffnete eine friedliche Feedback-Diskussion.

Letzte Änderung dieser Seite:
25.07.2005 11:50:15 Uhr

 
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