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Frühlingskonzert 2002
Plakat In der voll bestzten Aula fand das erste Konzert des Bläserorchesters unter seinem neuen Leiter Joseph Rast großen Beifall.
Durch das reichhaltige Programm führte Pater Sigisbert mit launigen Worten von Norwegen über England und Israel nach Südamerika und die USA.
Mit Werken von Vlak, Ellington, Morricone, Webber und anderen stellte das Orchester eindrucksvoll sein Können unter Beweis


Die Augsburger Allgemeine schrieb am 25. Mai über das Konzert:

Die Zügel locker
Konzert des Stephaner-Blasorchesters unter neuer Leitung.

(teba). Kein Zweifel: der Einstand von Joseph Rast, dem neuen Leiter des Stephaner-Blasorchesters, ist bravourös gelungen.

   Zunächst läuteten mit dem Krönungsmarsch aus der völlig unbekannten Oper "die Folkunder" von Edmund Kretschmer pompöse Fanfaren das mit einem abwechslungsreichen Repertoire bestückte Frühlingskonzert ein, das rundum enorme Spielfreude und musikalisches Engagement der 35 Schülerinnen und Schüler offenbarte. In Jerry Williams mit "Arrowhead Overture" betiteltem Werk stellte sich dann schnell der nötige Drive ein, der jedoch nie zu Lasten der dynamischen Feinabstimmung ging.
   "Israel Shalom" in vier kurzen Sätzen von Kees Vlak erwies sich als farbiges und sehr lebendig intoniertes musikalisches Stimmungsgemälde, das ein ausgelassenes Purimfest in Tel Aviv ebenso wie den gemächlichen Zug der Beduinen durch die Wüste (mit klangschön geblasenem Klarinettensolo!) oder das

jüdische Klagegebet einfing. Nicht minder überzeugte auch das Duke Ellington-Arrangement, in dem das gut aufgelegte Ensemble die Balance zwischen voluminöser Wucht und jazziger Finesse temporeich vereinte.
   Bei Morricones bekannten Filmusiken ließen die Musiker dann die Zügel locker und gaben ihren Instrumenten die Sporen - da vibrierte der Western! Dass sich das Blasorchester auch im Dixie-Terrrain sicher bewegt, wurde in dem "spektakulären" Edmonson-Arrangement deutlich. Hohe Ansprüche an eine nicht immer erfüllte homogene Intonation stellte der melancholische "Evita"-Hit Webbers, der in puncto Klangtransparenz noch zu perfektionieren wäre. Lässig jedoch endete der Abend mit dem südamerikanisch inspirierten "El Bimbo" und einer pfiffigen Homage an die "City 2000" von Alfred Ernst Ahne, die präzise und mit großer Dynamik erklang. Ehrensache, dass nach viel Applaus am Ende dem Publikum in Form von Zugaben der Marsch geblasen wurde!

Letzte Änderung dieser Seite:
07.11.2003 20:22:52 Uhr

 
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