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Das Bläserorchester

Tuba Das Bläserorchester des Gymnasiums St. Stephan kann auf eine lange Tradition zurückschauen. Bereits 1870 wurde es vom damaligen Seminardirektor P. Karl Berchtold ins Leben gerufen. Zuerst spielten nur Seminaristen mit - die Organisation geschieht auch heute noch durch das Studienseminar -, später nahmen auch andere Schüler des Gymnasiums teil.

1910 Musikalischer Höhepunkt war bis zum 2. Weltkrieg der traditionelle Maiausflug der Stephaner auf den Kobel. Mit Fahnen und Musik voran marschierten die Schüler über Oberhausen und Kriegshaber auf den Kobel, wo die Kapelle dann ein Standkonzert gab. Die Nazis brachten dann die Instrumente zum Schweigen, da man in einem solchen Aufmarsch eine Konkurrenz zu den Märschen der Hitlerjugend sah. Erst 1952 ging der damalige Seminardirektor P. Theobald Hoffmann daran, die Kapelle zu neuem Leben zu erwecken, was nicht ganz leicht war; denn von den Instrumenten waren nur noch fünf verbeulte da.

Unter den Dirigenten Josef Hoser, Hans Komor und Hans Rast entwickelte sich das Bläserorchester mit seinen etwa 40 Mitgliedern zu einem festen Bestandteil des Musiklebens in St. Stephan. Es gestaltet nicht nur alle Hausfeste im Seminar und teilweise auch in der Schule, sondern wird auch aus verschiedenen Anlässen zu kirchlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen in Augsburg und Umgebung eingeladen.

Frühlingskonzert 2007 Der Höhepunkt ist aber jedes Jahr das große Frühlingskonzert. In einer Besprechung eines solchen Konzertes war in der Augsburger Allgemeinen zu lesen:

"Sommerliche Temperaturen, prächtige Bläserklänge und ein begeistertes Publikum - dies war geboten beim Frühlingskonzert des Bläserorchesters der Stephaner... Erstaunlich ist die Frische der jungen Musiker und Musikerinnen, der dichte Klang des Orchesters und die Farbigkeit der vielen verschiedenen Blasinstrumente. Da gibt es Klarinetten, Trompeten, Flöten, Flügelhörner, Posaunen, Tubas und Pauken. Insgesamt umfasst die Formation 38 Mitglieder. ... Und dass sie sogar Samba spielen können, bewiesen sie zum Abschluss des spritzigherzerfrischenden Abends."


Verabschiedung

Es ist vor allem das Verdienst von Herrn Hans Rast, dass das Orchester dieses anerkannte Niveau erreicht hat. Er hat die Kapelle über 20 Jahr lang geleitet und geprägt, bis er sich am 25. Oktober 2001 im Alter von über 80 Jahren mit einem Herbstkonzert unter dem tosenden Applaus der Zuhörer verabschiedet hat. Die Leitung bleibt in der Familie: Sein Neffe Herr Joseph Rast führt mit seiner großen musikalischen Erfahrung die Tradition seines Onkels fort.

Der Name "Bläserorchester" ist bewusst gewählt, da wir ganz wenig herkömmliche Blasmusik machen. Die musikalische Bandbreite reicht von Chorälen und klassischer Musik über Operetten- und Schlagermelodien bis hin zu den modernen Klassikern, Beat, Rock und Pop.

Tubaist
Klarinetten
keine Klarinetten Schlagwerk

Letzte Änderung dieser Seite:
25.05.2007 15:37:35 Uhr

 
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