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Allgemeine Einführung
Geschichte
Kontakt
st-stephan[at]augsburg.de
Gymnasium bei St. Stephan
Gallusplatz 2
D-86152 Augsburg
Fon: +49 (8 21) 324 - 18 500
Fax: +49 (8 21) 324 - 18 505
|
 |
Förderklasse für Hochbegabte
Aktuell:
Da unser Tag der Offenen Tür mit dem Anmeldeschluss für die Förderklasse beinahe
zusammenfällt, bieten wir am
Freitag, 26.02.2010
von 17.30 - 18.15 Uhr in der Schule, und
ab 18.15 Uhr im Tagesheim einen Besichtigungstermin an.
Treffpunkt: 17.30 Uhr vor der kleinen Aula im Neubau
(Wir bitten um pünktliches Erscheinen, da das Schulgebäude zu dieser
Zeit geschlossen ist!)
1. Was verstehen wir unter (Hoch-)Begabung?
Das Talent (griech. talanton; lat. talentum) hat seinen Namen von griech. talas "Träger,
tragend" bzw. "Waagschale, Waage" und wurde ursprünglich nur als Mehrzahlwort (Zwei Waagschalen)
verwendet. In Bezug auf das Gewicht dürfte es von der maximal von einem Menschen (über längere Zeiträume)
zu bewältigenden Traglast hergeleitet sein.
Im Alten Testament wird das Talent noch in seiner ursprünglichen Bedeutung als Gewichtseinheit erwähnt.
Zur Zeit Jesu waren die griechisch-römischen Münzen in Palästina weit verbreitet.
Das Gleichnis vom anvertrauten Geld (Mt 25,14-30) führte zur heute verbreiteten Verwendung des
Wortes "Talent" im Sinne von "Begabung": "Es ist wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er
rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld,
einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten."
Da hat einer viel bekommen, ein Multitalent sozusagen. Und mögen diese Multitalente auch nicht so
reich gesät sein, es gibt in unserer Umgebung immer solche, die vieles können, die einfach ganz
viele Möglichkeiten sehen, sich im Leben zu behaupten und auch die entsprechende Anerkennung zu bekommen.
Doch nicht immer sind wir uns bewusst, welche Talente in uns schlummern, welche Talente uns gegeben
sind. Aber egal ob wir fünf, zwei oder ein Talent bekommen haben, jeder von uns hat das gleiche Recht
und die gleiche Chance, seine Talente zu mehren. Oder mit anderen Worten: Jede und jeder hat das Recht,
dass sie oder er entsprechend ihrer/seiner Talente Förderung und Unterstützung erhält.
Dieses Recht auf persönliche Förderung ist längst noch nicht selbstverständlich, doch scheint es zunehmend
Anerkennung zu finden, dass auch Kinder mit sehr guten Talenten unterstützt werden müssen.
Die Fördermöglichkeiten des Kultusministeriums bieten sehr gut talentierten und hoch motivierten Kindern
ein entsprechend höheres Lern- und Leistungstempo in Verbindung mit Zusatzangeboten (Enrichment) innerhalb des Schulsystems.
Im Rahmen unserer schulischen Möglichkeiten wollen wir Lehrerinnen und Lehrer gerne unseren Beitrag dazu
leisten, dass auch sehr gut begabte Kinder an unserem Gymnasium lernen können, ihre Talente und Fähigkeiten
selbstbewusst, verantwortlich und im sozialen Miteinander zu entwickeln. Neben einem breit gefächerten
Wahl- und Intensivierungsangebot startet im Schuljahr 2010/2011 die zweite Förderklasse für Hochbegabte
in der 5. Jahrgangsstufe. Die erste Förderklasse wird in der 6. Jahrgangsstufe fortgeführt.
Über Einzelheiten informieren wir Sie gerne am Informationsabend und im persönlichen Gespräch
2. Mit welchem pädagogischen Konzept arbeiten wir?
Wir können an dieser Stelle noch kein an unserer Schule erprobtes Konzept vorstellen, da die erste unserer
Förderklassen im September 2009 erst begonnen hat. Folgende Grundlinien möchten wir allerdings fort-"stricken":
In der Unterstufe steht zunächst neben Lernmanagement die soziale Förderung im Fokus. Die Schülerinnen
und Schüler, die individuell unterschiedliche Begabungen und Interessen mitbringen, finden sich in einer
neuen Klasse wieder, die sich zu einer Gemeinschaft entwickelt. Verschiedene gemeinsam erlebbare
Elemente - innerhalb wie außerhalb des Unterrichts - sollen das Zusammenwachsen fördern. Außerdem stehen
Kontaktlehrkräfte den einzelnen Schülerinnen und Schülern als Gesprächspartner und Vertrauensperson zur Verfügung.
In der Mittelstufe steht die persönliche Profilbildung im Vordergrund. Wie lerne ich meine persönlichen
Interessen- und Stärken besser kennen und wie kann ich diese weiterentwickeln? Die Möglichkeit zur
Teilnahme an Angeboten externer Partner (z.B. in Kursen des Frühstudiums an der Universität) soll
diesen Prozess der Profilbildung unterstützen. - Wie gehe ich aber gleichzeitig mit meinen weniger
starken Seiten um? Wie begegne ich den Erwartungen des Gymnasiums, das in verschiedensten Bereichen
eine breit gefächerte Schwerpunktsetzung verlangt?
In der Oberstufe schließlich soll die Arbeit der Unter- und Mittelstufe Früchte tragen. Die Förderung
in der besonderen Klasse mündet nach der 10. Jahrgangsstufe in die Kursphase der Oberstufe des
Gymnasiums. Hier werden Leistungen und Persönlichkeit eingebracht.
3. Wie unterscheidet sich die Stundentafel der Förderklassen von denen des humanistischen Gymnasiums?
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Sprachen
|
Deutsch0)
|
5
|
4
|
4
|
4
|
3
|
3
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|
1. FSpr.
Latein1)
|
5
|
4
|
3
|
3
|
3
|
-
|
|
2. FSpr.
Englisch2)
|
-
|
4
|
4
|
4
|
3
|
3
|
|
3. FSpr.
Griechisch3)
|
-
|
-
|
-
|
4
|
4
|
4
|
|
4. FSpr.
Französisch4)
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
3
|
|
Mathematik +
Naturwissenschaften
|
Mathematik5)
|
4
|
4
|
4
|
3
|
4
|
3
|
|
Physik6)
|
-
|
-
|
-
|
2
|
2
|
2
|
|
Chemie7)
|
-
|
-
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1
|
1
|
2
|
2
|
|
Biologie8)
|
-
|
-
|
-
|
2
|
2
|
2
|
|
NuT Biologie8)
|
2
|
2
|
-
|
-
|
-
|
-
|
|
NuT Naturwissenschaftliches
Arbeiten9)
|
1
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
|
NuT Physik
|
-
|
-
|
2
|
-
|
-
|
-
|
|
NuT Informatik /
EDV10)
|
-
|
1
|
1
|
-
|
-
|
-
|
|
Gesellschafts-wissenschaften
|
Geschichte5)
|
-
|
2
|
2
|
2
|
2
|
1
|
|
Sozialkunde5)
|
-
|
-
|
-
|
-
|
-
|
1
|
|
Geographie5)
|
2
|
-
|
2
|
2
|
-
|
2
|
|
Wirtschaft u.
Recht5)
|
-
|
-
|
-
|
-
|
2
|
2
|
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kreative
und ganz-heitliche Fächer
|
Kunst11)
|
2
|
2
|
2
|
1
|
1
|
1
|
|
Musik11)
|
2
|
2
|
2
|
1
|
1
|
1
|
|
Sport12)
|
3
|
3
|
3
|
2
|
2
|
2
|
|
Religion /
Ethik13)
|
|
2
|
2
|
2
|
2
|
2
|
2
|
|
Zusatzangebot
|
MuKuT
(Musik-Kunst-Theater)14) verpflichtend
|
2
|
2
|
freiwillig
|
freiwillig
|
freiwillig
|
freiwillig
|
|
Enrichment
(Amplificatio)15) verpflichtend
|
2
|
2
|
1
|
1
|
-
|
-
|
|
Enrichment
(Intensivierung)16) verpflichtend
|
-
|
-
|
1
|
-
|
2
|
2
|
|
SUMME
(Pflichtunterricht)
|
32
|
34
|
34
|
34
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35
|
36
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|
Enrichment
(Amplificatio)15) freiwillig
|
-
|
-
|
1
|
1
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2
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1
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Wahlunterricht17) freiwillig
|
freiwillig
|
freiwillig
|
freiwillig
|
freiwillig
|
freiwillig
|
freiwillig
|
Erklärungen zur Stundentafel:
0) DEUTSCH Kürzung um eine Stunde in der 9. Klasse zugunsten Enrichment; Persönlichkeitsbildung durch den Kurs "Skill" in Klasse 5
1) LATEIN Erwerb des Großen Latinums; in Klasse 10 "Brückenkurs" für Latein-Abitur
2) ENGLISCH englische Konversation integriert, Vertiefung ggf. durch bilingualem Unterricht
3) GRIECHISCH Vermittlung von Grundkenntnissen in Mythologie, abendländischer Kulturge - schichte und Philosophie ("Europäisches Denken"); Erwerb des Graecums
4) FRANZÖSISCH spätbeginnend mit 3 Wochenstunden, geschlossene Weiterführung in 11 und 12
5) MATHEMATIK, GESCHICHTE / SOZIALKUNDE, GEOGRAPHIE, WIRTSCHAFT / RECHT Teilnahme an Wettbewerben
6) PHYSIK Praktika im Enrichment-Angebot
7) CHEMIE in der 7. und 8. Klasse zusätzlich eine Stunde; NTG-Lehrplan durchführbar; Praktika und Zusatzangebote im Enrichment
8) BIOLOGIE Brückenkurs für die 7. Klasse im Enrichment (Ökologie und Nachhaltigkeit)
9) NuT -NATURWISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN (NA) Vorbereitung auf das praktische naturwissenschaftliche Forschen in kleinen Gruppen
10) INFORMATIK / EDV grundlegende Vermittlung von EDV-Kenntnissen in den Jahrgangsstufen 6 und 7; darauf aufbauende Informatik, Programmierung und Robotik im Enrichment
11) KUNST, MUSIK vernetzt mit dem MuKuT-Angebot
12) SPORT Sport als Ausgleichs - und Spezialisierungsmöglichkeit; Ski-Lager in der 7. Klasse
13) RELIGION / ETHIK Vermittlung von Sozialkompetenzen; Besinnungstage in der 6. Klasse
14) MuKuT (Musik-Kunst-Theater) Wahlpflichtangebot mit musisch-künstlerischem Profil; offenes Angebot, d.h. für alle Schüler der Schule in der entsprechenden Jahrgangsstufe; verpflichtende Belegung von jeweils 2 Stunden in Klasse 5 und 6; freiwillige Fortführung in den folgenden Jahrgangsstufen, Angebote aus Wahlunterricht und privater Instrumentalunterricht sind "verrechenbar" Beispiele: z.B. Orchester und Bigband (nach Rücksprache), Chor, künstlerisches Gestalten, Schultheater-Gruppe (mit Spielprojekt als Jahresarbeit), ...
15) ENRICHMENT (Amplificatio) Verpflichtendes und freiwilliges Angebot (auch fächerübergreifend) ggf. mit Wahlmöglichkeiten; Spezialisierung nach Interesse möglich - verpflichtendes und geschlossenes Angebot (nur für die Förderklasse): Klasse 5 u. 6 je zwei Stunden, Klasse 8 eine Stunde - freiwilliges sowie offenes und geschlossenes Angebot: Klasse 7 eine Stunde, Klasse 9 und 10 je zwei Stunden Beispiele: Robotik, Erlebnis Sport , Experimentieren, Wettbewerbe, Archäologie, Astronomie, Schlüsselqualifikationen, Foto und Film, Informatik, ...
16) INTENSIVIERUNG Wahlpflichtangebot mit Spezialisierungsmöglichkeiten (auch fächer - und jahrgangsübergreifend); offenes Angebot für alle Schüler in der entsprechenden Jahrgangsstufe (Halbjahres - oder Ganzjahresangebote); verpflichtende Belegung von jeweils 2 Stunden in Klasse 9 und 10 und von jeweils 1 Stunde in Klasse 7 Bereiche: - Talente und Interessen (z.B. Chemische Praktika, Lyrik, Physik, Augsburg, Latein, Kultur, Wettbewerbe, Mathe Plus, Experimentierkurse, ...) - Persönlichkeit und Entfaltung (z.B. Lernorganisation, Medienerziehung, szenisches Lernen, Kunsttechniken, Körperschule, ...) - Spezielle H-Klassen-Angebot (z.B. Programmierung, Experimentieren, Psychologie, Foto, Philosophie, Politik, "Brückenkurs" Latein, Wettbewerbe, ...)
17) WAHLUNTERRICHT offenes Wahlangebot für alle Schüler; freiwillige Teilnahme an allen vorhandenen anderen Angeboten der Schule; Unterstützung durch das Seminar Beispiele: Theater, Ölmalerei, Schach, Videobearbeitung, Chor, Big Band, Orchester, Sport, Karate, Fitnesstrainin, AG Webradio, AG Homepage, ...
Stundentafel der Förderklasse für Hochbegabte Grundlegende Ziele:
- Förderung der musisch -künstlerischen Begabungen durch MuKuT -Angebote (Musik -Kunst -Theater)
- Förderung der mathematisch -naturwissenschaftlichen Begabung durch Zusatzangebote (Enrichment)
- Spezialisierung nach Interessengebieten (Enrichment, Wahlunterricht)
- Sprachförderung durch 4. Fremdsprache Französisch und ggf. abschnittsweisen bilingualem Unterricht
- Vernetzung innerhalb der Schule (Enrichment -Angebote in der 7., 9. und 10. Jahrgangsstufe für alle Schüler, offenes Enrichment, Wahlunterricht)
- Förderung der Persönlichkeit und von Schlüsselqualifikationen - Kontakte mit externen Partnern (z.B. Frühstudium)Spezielle Angebote im SchuljahrPROJEKTWOCHE / FORSCHERTAG - Im Schuljahr wird eine Projektwoche mit einem für das Schuljahr grundlegenden Thema eingerichtet (Wochenplanarbeit). - In dieser Projektwoche wird ausschließlich an einem Projekt des entsprechenden Fachs gearbeitet. - Die Ergebnisse werden anschließend an einem Elternabend präsentiertVERTIEFUNGSFACH - In der Jahrgangsstufe 8, 9 und 10 wählt der Schüler ein Vertiefungsfach, in dem er eine kleine schriftliche Arbeit anfertigt. - Das Thema wird mit dem entsprechenden Fachlehrer vereinbart und soll vom Schüler selbst vorgeschlagen werden. Für die Bearbeitung ihres Vertiefungsfach -Themas sind die Schüler selbst zuständig, sie werden aber durch den Fach - und Betreuungslehrer unterstützt. - Über ihre Arbeit führen die Schüler Buch und erstellen ein Portfolio. - Für die Vertiefungsarbeit haben die Schüler ein halbes Schuljahr Zeit. - Das Ergebnis der Vertiefungsarbeit fließt in die Fachnote mit ein.SCHLÜSSELQUALIFIKATIONEN - Vermittlung von Lern -, Sozial -, Methoden -, Selbst -, Handlungs - und Medienkompetenz über alle Fächer und Angebote hinweg - Schwerpunkte: Schlüsselqualifikationen (5. Klasse), soziales Verhalten, Rhetorik, Team - fähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Portfolio - und Lerntagebuch -Technik - Pädagogische Fahrten: Schullandheim (5), Besinnungstage (6), Ski -Lager (7), Erlebnispädagogik (8)KONTAKT MIT EXTERNEN PARTNERN - Kooperationsprojekte mit Institutionen und Unternehmen - Frühstudium an der Universität (A, M); Akademische Woche - Wettbewerbe [u.a. Jugend forscht, Schüler experimentieren, Experimente antworten, Olympiaden (M, B, C, Junior Science)] - Teilnahme an Pluskursen im Rahmen der Schülerakademie Schwaben (SAS)KONTAKTLEHRER und KLASSENLEITERSTUNDEN - In der Unterstufe (5. bis 7. Klasse) werden für jede Klasse drei bis vier Kontaktlehrer benannt, die jeweils fünf bis sieben Schüler individuell betreuen und intensiven Kontakt zu den Eltern halten. - Ziel ist es, die Schüler in ihrer persönlichen Entwicklung sowie in ihrem Lern - und Arbeitsverhalten zu stärken. Dies erfolgt durch Einzelgespräche mit Schülern und/oder Eltern sowie durch Gruppentreffen, in denen sich jeder Lehrer mit den ihm zugeordneten Schülern trifft. - In Klassenleiterstunden wird Wichtiges für die gesamte Klasse besprochen.
4. Wie erfolgt die Aufnahme in die Förderklasse?
Hochbegabung oder besondere Fähigkeiten können nicht direkt beobachtet werden, sondern werden aus dem Zusammenspiel verschiedener Denk- und Verhaltensweisen erschlossen. Deshalb kann auch
nicht ein einzelnes Testverfahren (wie Noten oder Intelligenztests) zur Erfassung herangezogen werden.
Im Aufnahmeverfahren sollen wesentliche Erkenntnisse über die Eignung des Kindes für den Besuch
einer Förderklasse gewonnen werden. Dieses erfolgt in folgenden Schritten:
1) Voranmeldung des Kindes (spätestens bis zum 15.März 2010 an unserer Schule mit folgenden Unterlagen:
- bisherige Zeugnisse, vor allem das Jahreszeugnis der 3. Grundschulklasse
- Information der Grundschule über den Leistungsstand Ende Januar (ersetzt das bisherige Zwischenzeugnis)
- Übertrittszeugnis (Anfang Mai nachzureichen)*
- Hinweise auf zusätzliche Qualifikationen musikalischer, sprachlicher, künstlerisch-gestalterischer, naturwissenschaftlicher, sportlicher und sozialer Art aus dem außerschulischen Bereich
- ggf. weitere vorhandene einschlägige Unterlagen
- Schweigepflichtentbindung für die Schulpsychologin (erhältlich im Sekretariat)
- Ausgefüllter Elternfragebogen (erhältlich im Sekretariat)
- Foto des Kindes
--> Alle diese Unterlagen geben Sie bitte im Sekretariat in einem verschlossenen Kuvert ab.
* Schüler einer öffentlichen oder staatlich anerkannten Volksschule, denen zum Halbjahr oder zum Ende der
Jahrgangsstufe 3 das Überspringen gestattet worden ist, erhalten kein Übertrittszeugnis und legen stattdessen
eine ausdrückliche Befürwortung der Grundschule vor.
2) Testvormittag, an dem die grundlegenden Testverfahren durch die Schulpsychologin Frau Staffler durchgeführt
werden. Über den persönlichen Termin für Ihr Kind werden Sie nach der Anmeldung informiert.
3) auf Wunsch Auswertungsgespräch bzw. kurze Information über die Ergebnisse, anschließend erfolgt ggf. die
Einladung zu den ...
4) Kennenlerntagen mit unterrichtlichen Elementen (voraussichtl. in der Woche nach den Osterferien), damit wir
Ihr Kind in verschieden Lernsituationen kennenlernen können.
5) Nach Abschluss des Aufnahmeverfahrens fällt bis spätestens Anfang Mai die endgültige Entscheidung über die Aufnahme Ihres Kindes.
Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.
5. Können Schülerinnen und Schüler auch in höhere Jahrgangsstufen einsteigen?
Dies ist grundsätzlich möglich, für das kommende Schuljahr 2010/11 also in die 6. Klasse. Nähere Informationen finden Sie hier:
Eltern, deren Kind als Quereinsteiger in die bestehende 5. Klasse im nächsten Schuljahr (6. Klasse) aufgenommen werden soll,
geben die Bewerbungsunterlagen bis spätestens 30.06.2010 ab.
Die Testung erfolgt dann im Juli.
Zusätzlich zu Kopien der bisherigen Zeugnisse und weiteren Hinweisen auf zusätzliche Qualtifikationen
sowie Elternfragebogen, Foto und Schweigepflichtentbindung benötigen wir ein Kurzgutachten der abgebenden
Schule. Darin sollte besonders auf folgende Gesichtspunkte eingegangen werden: Arbeitsverhalten, Motivation,
Lernfähigkeit, Kreativität, emotionale Stabilität und Sozialverhalten.
6. Wird eine Nachmittagsbetreuung angeboten?
Alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben die Möglichkeit, die Ganztagsbetreuung im Studienseminar St. Joseph der Abtei St. Stephan in Anspruch zu nehmen. Mehr Informationen finden Sie hier.
Link: http://www.st-stephan.de/internat/
7. Auf folgende Links möchten wir Sie verweisen, falls Sie weitere Informationen wünschen
www.km.bayern.de/km/aufgaben/begabtenfoerderung
Webseite des Kultusministeriums zum Thema, mit Definition von Hochbegabung, Hinweise zu Beratung und Diagnostik, Maßnahmen zur Begabtenförderung, Informationen zu Stipendienprogrammen, und zu weiteren Initiativen und Kontaktadressen.
www.mbschwaben.de
Informationsseite der Dienststelle des Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Schwaben über weitere Angebote zur Begabtenförderung.
http://www.ferienakademie-roggenburg.de/
Künstler aus verschiedenen Bereichen (u.a. Musik, Tanz, Kunst, Theater) arbeiten mit talentierten Schülern in einer intensiven Workshopwoche in den Osterferien zusammen.
(Für den Inhalt dieser Webseiten sind die jeweiligen Anbieter verantwortlich)
8. Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung:
OStRin Karina Staffler,
Schulpsychologin: Tel. 0821-324-18500
oder per Mail unter schulberatung-staffler{at}web.de
OStR Michael Eß,
Beratungslehrer: Tel. 0821-324-18500
oder per Mail unter schulberatung-ess{at}web.de
Letzte Änderung dieser Seite: 12.02.2010 09:51:05 Uhr
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